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Online-Banking ist bequem und sicher – wenn Sie einige wichtige Sicherheitsregeln beachten. Erfahren Sie, worauf es wirklich ankommt.

Online-Banking sicher nutzen – einfach erklärt

Online-Banking gehört für viele Menschen inzwischen zum Alltag. Überweisungen lassen sich bequem von zu Hause erledigen, der Kontostand ist jederzeit abrufbar und Daueraufträge können ohne Besuch einer Bankfiliale verwaltet werden.

Gerade Senioren und Menschen, die erst seit kurzer Zeit Computer oder Smartphone nutzen, sind jedoch häufig unsicher. Immer wieder hören wir Fragen wie: Ist Online-Banking überhaupt sicher? Kann mein Konto gehackt werden? Woran erkenne ich betrügerische E-Mails? Und welche Sicherheitsregeln sollte ich unbedingt beachten?

Nach mehr als 32 Jahren Erfahrung in der Computerhilfe erleben wir regelmäßig, dass die Technik selbst meist sehr sicher ist. Die größten Risiken entstehen häufig durch Betrugsversuche, gefälschte Internetseiten oder unvorsichtigen Umgang mit Zugangsdaten.

Viele Kunden aus Mülheim an der Ruhr, Essen, Oberhausen und Duisburg möchten Online-Banking nutzen, haben aber Sorge, einen Fehler zu machen. Mit einigen einfachen Grundregeln lässt sich das Risiko jedoch deutlich reduzieren.

Kurz erklärt

Online-Banking ist grundsätzlich sicher, wenn Sie einige wichtige Sicherheitsregeln beachten. Nutzen Sie ausschließlich die offizielle Internetseite oder Banking-App Ihrer Bank, vergeben Sie ein sicheres Passwort und geben Sie TANs niemals an andere Personen weiter. Öffnen Sie keine Banking-Links aus E-Mails oder SMS und prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen. Moderne Banken setzen zusätzlich auf Zwei-Faktor-Authentifizierung, sodass selbst gestohlene Passwörter allein meist nicht ausreichen.

Was ist Online-Banking?

Beim Online-Banking verwalten Sie Ihr Girokonto über das Internet. Statt Überweisungen auf Papier auszufüllen oder die Bankfiliale zu besuchen, können viele Bankgeschäfte bequem am Computer, Tablet oder Smartphone erledigt werden.

Dazu gehören beispielsweise Überweisungen, Daueraufträge, Kontoauszüge oder die Kontrolle von Zahlungseingängen.

Viele Banken bieten dafür sowohl eine Internetseite als auch eine eigene Banking-App an. Beide Varianten greifen auf dasselbe Bankkonto zu.

In der Praxis zeigt sich häufig, dass besonders Senioren zunächst lieber den Computer nutzen. Mit zunehmender Erfahrung wechseln viele später zusätzlich auf die Banking-App ihres Smartphones.

Ist Online-Banking wirklich sicher?

Diese Frage hören wir vermutlich häufiger als jede andere rund um das Thema Banking.

Die Antwort lautet grundsätzlich: Ja.

Deutsche Banken investieren erhebliche Summen in die Sicherheit ihrer Systeme. Moderne Verschlüsselungsverfahren, Sicherheitszertifikate und mehrstufige Anmeldeverfahren sorgen dafür, dass unberechtigte Zugriffe sehr schwierig sind.

Die größte Gefahr geht heute meist nicht von der Bank aus, sondern von Betrügern, die versuchen, an Zugangsdaten oder TANs zu gelangen.

Deshalb spielt das eigene Verhalten eine entscheidende Rolle. Wer einige einfache Regeln beachtet, reduziert das Risiko erheblich.

Wie melde ich mich sicher an?

Der sicherste Weg führt immer direkt über die offizielle Internetseite Ihrer Bank oder über deren originale Banking-App.

Speichern Sie die Internetseite Ihrer Bank als Lesezeichen im Browser. So vermeiden Sie Tippfehler oder gefälschte Internetadressen.

Öffnen Sie Banking-Seiten niemals über Links aus E-Mails oder SMS. Seriöse Banken verschicken keine Nachrichten mit der Aufforderung, sich über einen Link anzumelden.

Viele Kunden aus Essen und Oberhausen berichten, dass sie solche Nachrichten bereits erhalten haben. Die Internetseiten sehen häufig täuschend echt aus.

In der Praxis zeigt sich häufig, dass genau diese gefälschten Internetseiten zu den häufigsten Betrugsmaschen gehören.

Warum sind TANs so wichtig?

Fast jede Überweisung muss zusätzlich mit einer TAN bestätigt werden. TAN steht für Transaktionsnummer.

Diese Nummer dient als zweite Sicherheitsstufe und bestätigt, dass tatsächlich Sie die Überweisung freigeben.

Selbst wenn jemand Ihr Passwort kennen würde, könnte ohne die passende TAN normalerweise keine Überweisung durchgeführt werden.

Deshalb gilt eine besonders wichtige Regel:

Geben Sie niemals eine TAN an andere Personen weiter – auch dann nicht, wenn sich jemand als Bankmitarbeiter ausgibt.

Keine seriöse Bank wird Sie telefonisch oder per E-Mail nach einer TAN fragen.

Welche Betrugsmaschen gibt es?

Betrüger entwickeln ständig neue Methoden, um an Bankdaten zu gelangen. Die Vorgehensweise ähnelt sich jedoch häufig.

Meist erhalten Betroffene eine E-Mail oder SMS mit der Behauptung, das Konto müsse überprüft oder gesperrt werden.

Durch Anklicken eines Links gelangen sie auf eine gefälschte Internetseite, die der echten Bankseite zum Verwechseln ähnlich sieht.

Dort werden Benutzername, Passwort und teilweise sogar TANs abgefragt.

Viele Kunden melden sich erst, nachdem sie ihre Daten bereits eingegeben haben. Deshalb ist es wichtig, solche Nachrichten frühzeitig zu erkennen.

  • E-Mails mit angeblichen Kontosperrungen.
  • SMS mit Links zur Bank.
  • Anrufe angeblicher Bankmitarbeiter.
  • Gefälschte Internetseiten.
  • Aufforderungen zur Eingabe mehrerer TANs.
  • Drohungen mit Kontosperrungen oder Fristen.

Keine seriöse Bank fordert Kunden per E-Mail oder SMS auf, mehrere TANs einzugeben oder Passwörter mitzuteilen.

Starke Passwörter schützen Ihr Konto

Ein sicheres Passwort gehört zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen überhaupt.

Verwenden Sie niemals einfache Kombinationen wie Geburtsdaten, Namen oder das Wort „Passwort“.

Ebenso sollten Sie für das Online-Banking niemals dasselbe Passwort verwenden wie für E-Mail-Konten oder soziale Netzwerke.

Häufig lässt sich beobachten, dass Betrüger gestohlene Passwörter aus anderen Internetdiensten auch beim Online-Banking ausprobieren.

Ein individuelles Passwort verhindert genau dieses Risiko.

Wer Schwierigkeiten hat, sich verschiedene Kennwörter zu merken, sollte einen seriösen Passwortmanager in Betracht ziehen oder sichere Passwörter an einem geschützten Ort dokumentieren.

Sollte ich Online-Banking am Smartphone nutzen?

Viele Menschen fragen sich, ob Online-Banking auf dem Smartphone genauso sicher ist wie am Computer. Die Antwort lautet: Ja, wenn einige wichtige Regeln beachtet werden.

Moderne Smartphones verfügen über zahlreiche Sicherheitsfunktionen. Dazu gehören Fingerabdrucksensoren, Gesichtserkennung, verschlüsselte Datenspeicherung und automatische Sicherheitsupdates.

Wichtig ist jedoch, Banking-Apps ausschließlich aus dem offiziellen App Store von Apple oder dem Google Play Store herunterzuladen.

Installieren Sie niemals Banking-Apps über Links aus E-Mails, Messenger-Nachrichten oder unbekannten Internetseiten.

Gerade bei älteren Smartphones empfiehlt es sich außerdem, regelmäßig zu prüfen, ob aktuelle Sicherheitsupdates installiert sind.

Wenn Sie Unterstützung bei der Einrichtung Ihres Smartphones benötigen, helfen wir Ihnen gerne. Weitere Informationen finden Sie in unserer iPhone Hilfe im Ruhrgebiet sowie bei unserer Apple Hilfe im Ruhrgebiet.

Öffentliche WLAN-Netze besser vermeiden

Viele Cafés, Hotels, Bahnhöfe oder Einkaufszentren bieten kostenloses WLAN an. Für das Lesen von Nachrichten oder das Surfen im Internet ist das oft praktisch.

Für Online-Banking sollten öffentliche WLAN-Netze jedoch möglichst nicht verwendet werden.

Auch wenn die Verbindung verschlüsselt ist, besteht ein höheres Risiko als im eigenen Heimnetz.

Nutzen Sie für Bankgeschäfte möglichst Ihr eigenes WLAN zu Hause oder die mobile Internetverbindung Ihres Smartphones.

Sollten Sie Probleme mit Ihrem Heimnetz haben, finden Sie hilfreiche Informationen in unserem Beitrag WLAN langsam oder Verbindung bricht ab.

Woran erkenne ich Phishing?

Unter Phishing versteht man Betrugsversuche, bei denen Kriminelle versuchen, an persönliche Daten oder Bankzugänge zu gelangen.

Die Nachrichten wirken häufig sehr überzeugend. Logos, Farben und Texte sehen oft genauso aus wie bei der echten Bank.

Trotzdem gibt es einige typische Warnzeichen.

  • Ungewöhnliche oder fehlerhafte E-Mail-Adressen.
  • Rechtschreibfehler oder unnatürliche Formulierungen.
  • Drohungen mit einer Kontosperrung.
  • Zeitdruck wie „Handeln Sie sofort“.
  • Links, die nicht zur offiziellen Internetseite Ihrer Bank führen.
  • Aufforderungen zur Eingabe von Passwort oder TAN.

Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie die Internetseite Ihrer Bank niemals über den Link in der Nachricht. Geben Sie die Adresse stattdessen selbst in Ihren Browser ein oder verwenden Sie Ihr gespeichertes Lesezeichen.

Was tun bei verdächtigen Abbuchungen?

Kontrollieren Sie Ihre Kontoauszüge regelmäßig. Je schneller eine unberechtigte Abbuchung entdeckt wird, desto besser.

Falls Ihnen eine unbekannte Überweisung oder Abbuchung auffällt, sollten Sie sofort Ihre Bank informieren.

Viele Banken verfügen über eine Notfall-Hotline, über die Karten oder Zugänge sofort gesperrt werden können.

Ändern Sie anschließend vorsorglich Ihr Passwort und überprüfen Sie Ihren Computer oder Ihr Smartphone auf mögliche Schadsoftware.

Je früher Sie reagieren, desto größer sind in vielen Fällen die Chancen, einen finanziellen Schaden zu vermeiden.

Sollte ich Virenschutz verwenden?

Ein aktueller Virenschutz erhöht die Sicherheit Ihres Computers zusätzlich. Ebenso wichtig sind jedoch regelmäßige Sicherheitsupdates für Windows, macOS oder Ihr Smartphone.

Viele Schadprogramme nutzen bekannte Sicherheitslücken aus, die durch Updates längst geschlossen wurden.

Deshalb sollten automatische Updates grundsätzlich aktiviert bleiben.

Auch Browser wie Microsoft Edge, Google Chrome oder Mozilla Firefox sollten stets aktuell sein.

Nach unserer Erfahrung entstehen viele Sicherheitsprobleme nicht durch fehlende Virenscanner, sondern durch Geräte, die seit Monaten keine Updates mehr erhalten haben.

Typische Fehler beim Online-Banking

Die meisten Sicherheitsprobleme entstehen nicht durch technische Defekte, sondern durch kleine Unachtsamkeiten.

Viele dieser Fehler lassen sich leicht vermeiden.

  • Banking über Links aus E-Mails öffnen.
  • Dasselbe Passwort mehrfach verwenden.
  • TANs telefonisch weitergeben.
  • Updates ignorieren.
  • Öffentliche WLAN-Netze für Überweisungen nutzen.
  • Kontobewegungen nur selten kontrollieren.

Wer diese Fehler vermeidet, erhöht die Sicherheit seines Online-Bankings bereits erheblich.

Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist

Viele unserer Kunden benötigen keine Hilfe beim Online-Banking selbst, sondern bei der sicheren Einrichtung ihres Computers oder Smartphones.

Oft geht es um Fragen wie: Ist mein Gerät ausreichend geschützt? Sind alle Updates installiert? Ist die Banking-App richtig eingerichtet? Oder handelt es sich bei einer E-Mail um einen Betrugsversuch?

Gerade Senioren möchten sich diese Fragen lieber gemeinsam mit einem erfahrenen Ansprechpartner ansehen, bevor sie Bankgeschäfte online erledigen.

In vielen Fällen reichen bereits wenige Einstellungen oder eine verständliche Erklärung aus, damit das Online-Banking anschließend sicher und ohne Unsicherheit genutzt werden kann.

Wenn Sie Unterstützung benötigen, helfen wir Ihnen gerne persönlich im Raum Mülheim an der Ruhr, Essen, Oberhausen, Duisburg und Umgebung. Weitere Informationen finden Sie bei unserem Computerservice im Ruhrgebiet oder regelmäßig in unserem Computerhilfe Blog.

Weitere Hilfe zum Thema

Häufige Fragen zum sicheren Online-Banking

  • Ist Online-Banking sicher? Ja. Moderne Online-Banking-Verfahren sind sehr sicher. Entscheidend ist jedoch, dass Sie nur die offizielle Internetseite oder Banking-App Ihrer Bank verwenden und Ihre Zugangsdaten sorgfältig schützen.
  • Kann meine Bank mich nach einer TAN fragen? Nein. Keine seriöse Bank fordert Sie telefonisch, per E-Mail oder SMS auf, eine TAN oder Ihr Passwort mitzuteilen. Erhalten Sie eine solche Anfrage, handelt es sich fast immer um einen Betrugsversuch.
  • Ist Online-Banking auf dem Smartphone sicher? Ja. Wenn Sie eine aktuelle Banking-App aus dem offiziellen App Store verwenden, regelmäßige Updates installieren und Ihr Smartphone mit einer Displaysperre schützen, ist Online-Banking auch mobil sicher.
  • Was ist Phishing? Phishing bezeichnet Betrugsversuche, bei denen Kriminelle versuchen, über gefälschte E-Mails, SMS oder Internetseiten an Ihre Bankdaten zu gelangen. Klicken Sie deshalb niemals auf Banking-Links in Nachrichten.
  • Sollte ich öffentliche WLAN-Netze für Online-Banking nutzen? Nein. Nutzen Sie Bankgeschäfte möglichst nur über Ihr eigenes WLAN oder die mobile Datenverbindung Ihres Smartphones.
  • Was mache ich bei einer verdächtigen Abbuchung? Informieren Sie sofort Ihre Bank. Lassen Sie gegebenenfalls Ihr Konto oder Ihre Bankkarte sperren und ändern Sie vorsorglich Ihre Zugangsdaten.
  • Brauche ich einen Virenschutz? Ein aktueller Virenschutz ist sinnvoll. Noch wichtiger sind jedoch regelmäßige Sicherheitsupdates für Windows, macOS oder Ihr Smartphone sowie ein aktueller Webbrowser.

Fazit

Online-Banking ist heute komfortabel, schnell und bei richtiger Nutzung sehr sicher. Moderne Sicherheitsverfahren schützen Ihr Konto zuverlässig – vorausgesetzt, Sie beachten einige einfache Grundregeln.

Die meisten Betrugsfälle entstehen nicht durch technische Schwachstellen der Banken, sondern weil Kriminelle versuchen, Menschen über gefälschte E-Mails, SMS oder Telefonanrufe zur Preisgabe ihrer Zugangsdaten zu verleiten. Wer aufmerksam bleibt und niemals Passwörter oder TANs weitergibt, schützt sich bereits vor den häufigsten Angriffen.

Nach über 32 Jahren Erfahrung wissen wir, dass besonders Senioren oft unnötige Angst vor dem Online-Banking haben. Mit einer verständlichen Einführung und den richtigen Sicherheitseinstellungen lässt sich das Bankkonto heute problemlos und sicher am Computer, Tablet oder Smartphone verwalten.

Wenn Sie Unterstützung bei der Einrichtung Ihres Computers, Smartphones oder Online-Bankings benötigen oder unsicher sind, ob Ihr Gerät ausreichend geschützt ist, helfen wir Ihnen gerne persönlich in Mülheim an der Ruhr, Essen, Oberhausen, Duisburg und der gesamten Umgebung – verständlich erklärt, ohne Fachbegriffe und direkt bei Ihnen vor Ort.